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Die technische Weiterentwicklung der letzten Jahre lässt Handys zu kleinen Alleskönnern (sog. Smartphones) und auch zu richtigen Musikinstrumenten werden. Auf iPod, iPad & Co kann man Musikprogramme installieren, die es Neugierigen ermöglichen mit der einfachen und direkten Berührungssteuerung interessante Klänge zu erzeugen oder sogar ganze Musikproduktionen zu gestalten. Die mittlerweile über hundert Instrumenten-Anwendungen klingen dabei über Kopfhörer oder zusätzliche Lautsprecher fast in Studioqualität und bieten neuartige Zugänge für musikalische Erfahrungen. Mit dem Projekt “mobile Endgeräte im Musikunterricht” (mEiMu) sollen verschiedenen Möglichkeiten zum gemeinsamen Musikmachen (Ensemblemusizieren) mit den kleinen mobilen Geräten erkundet sowie auch die Bedeutung dieser Musiktechnologien für das Musizieren zu hinterfragt werden.

Ziele des mEiMu-LAB
Das mEiMu-LAB stellt ein Labor dar, in dem verschiedene Herausforderungen erprobt werden sollen. Dazu gehört, wie in einer einzigen Musikstunde mit mobilen Endgeräten in kleinen Projekt-Ensembles (Schülergruppen) musiziert werden kann. Ziel war es einen relevante Projektphase für den Kontext Schule auszuprobieren und daher bewusst die Einschränkungen eines stark begrenzten zeitlichen Rahmens in Kauf zu nehmen. Daher sind die Ergebnisse natürlich an dieser starken Einschränkungen zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor keine Erfahrung im Musizieren mit den mobilen Endgeräten und waren nach eigenen Aussagen selbst überrascht, was sich mit diesen “Spielgeräten” für Musik gestalten ließ. Weitere Zielstellungen beziehen sich auf das Gestalten interessanter Unterrichtsergebnisse und Fragestellungen rund um die Thematik “Musizieren mit neuartigen Musiktechnologien”. In der Auswertungsstunde wurde mit den Schülerinnen und Schülern ausführlich Fragestellungen zur musikalischen Gestaltung analysiert und die Frage diskutiert, wie Musik in 20 Jahren musiziert werden könnte. Darüber hinaus gab es auch verschiedene Unterrichtsziele, die von den Studierenden der Universität Potsdam spezifisch zu ihren Unterrichtsideen formuliert wurden (siehe Unterrichtsprojekt).

Vielen Dank für Ihr Interesse! _Weiteres Informationen zum Thema “Musikmachen mit mobilen Endgeräten” finden Sie unter: www.handymusik.wordpress.com

Zur Funktion dieses Projekt-Blogs
Dieser Blog dokumentiert das Projekt “mobile Endgeräte im Musikunterricht” (mEiMu), das im Rahmen des Proseminars “Musikmachen mit Handys” im Fach Musikpädagogik an der Universität Potsdam (SS 2011). mEiMu wurde unter der Leitung von Matthias Krebs mit Unterstützung von Henning Wehmeyer durchgeführt. Ziel war es im Klassenunterricht zu erproben, ob und wie mit Smartphones und Tablet-PCs im Musikunterricht musiziert werden kann (mEiMu-LAB).

Auf diesem Projekt-Blog sollen die Ergebnisse sowie die Unterrichtsideen, die im Seminar von den Studierenden entwickelt wurden, vorgestellt werden. Die hier zusammengetragenen Materialien, Überlegungen, Erfahrungen und Erkenntnisse sollen Anlass sein für Diskussionen und einen Ausgangspunkt für weitere Versuche bieten.

Unterstützung
Das Projekt wurde im Rahmen des Basismodules Einführung in die
Musikdidaktik an der Universität Potsdam durchgeführt.

Die Geräte (iPod touch, iPad) auf denen die Instrumenten-Anwendungen installiert sind, wurden freundlicher Weise aus einem Weiterbildungsprojekt des Zentralinstitutes für Weiterbildung an der Universität der Künste Berlin mit dem Titel “DigiMediaL” (Link) zur Verfügung gestellt, in dem Musiker lernen digitale Technologien für ihren Beruf zu nutzen.

Zu den Personen
Matthias Krebs ist Medien- und Diplom-Musikpädagoge und hat als Tenor das Studium zum Opernsänger absolviert. Er entwickelt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin die Zertifikatskurse DigiMediaL und ist Lehrbeauftragter im Fach Musikpädagogik an der Universität Potsdam und der UdK Berlin. Webseite

Henning Wehmeyer studierte die Fächer Musik und Politikwissenschaft für das Amt des Lehrers an Gymnasien. Gegenwärtig absolviert er den Vorbereitungsdienst (Referendariat) an der Bertha-von-Suttner-Schule (Gymnasium) in Berlin-Reinickendorf. Den Schwerpunkt seiner schulischen Arbeit bildet die Planung, Durchführung und Analyse interdisziplinärer Projekte innerhalb des Regelunterrichts.

Pascal Rudolph und Dustin Dick studieren an der Universität Potsdam das Fach Musik für Lehramt (2. Semester). Weitere Studierende sind Jan, Anika, Hans, Birg, Christine, Barbara, Sarah, Caroline und Timon.

 

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